9000 Lehrer arbeitslos

Lehrer beklagen schlechte Arbeitsbedingungen

9000 Lehrer arbeitslos – mehr als jemals zuvor

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) meldet,dass ca. 9000 Lehrer in Baden-Württemberg wieder zum Beginn der Sommerferien arbeitslos werden.
Anstatt wie erhofft weniger sind es dieses Jahr mehr als jemals zuvor.
Die GEW kritisiert das am 27. Juli die Verträge von fast 4000 befristet beschäftigten Lehrern enden die als Vertretungslehrer dafür sorgen das Unterrichtsausfälle vermieden werden und der Unterrichtsbetrieb gesichert ist.
Auch 5000 Referendare würden entlassen und nach den Sommerferien stehen die meisten aber wieder in den Klassenzimmern.
Auch die Schulleitungen könnten nicht planen, weil sie oft erst im September über die Personalausstattung im neuen Schuljahr Bescheid bekämen.
Die GEW-Landeschefin Doro Moritz fordert, dass diese Praxis gestoppt wird und die ständige Lehrerreserve endlich weiter aufgestockt wird.
Aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen wandern dringend benötigte Lehrkräfte in benachbarte Bundesländer oder die Schweiz ab.