Annuitätendarlehen

Das Annuitätendarlehen gilt als Klassiker in der Baufinanzierung, es bietet dem Kreditnehmer einen konstanten Kapitaldienst über den Zeitraum der Zinsfestschreibung.
Es zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass die Annuität (Beitrag aus Tilgung + Zinsen) während der bei Vertragsabschluss festgelegten Festzinsbindung gleich bleibt.

Mit Verringerung der Darlehensschuld steigt der Tilgungsanteil kontinuierlich, während die Zinsbelastung im gleichen Maße sinkt.

Die Ratenentwicklung beim Annuitätendarlehen

Arbeitgeberdarlehen

Cap Darlehen

Endfälliges Darlehen

Ein endfälliges Darlehen ist ein Festdarlehen.

Festdarlehen

Das Festdarlehen ist ein endfälliges Darlehen. Das heißt die Tilgung ist in einer Summe am Ende der Laufzeit fällig. Während der Darlehenslaufzeit sind nur Zinsen zu bezahlen. Es wird gerne in Kombination mit einem Bausparvertrag genutzt. Die Bank stellt das Darlehen tilgungsfrei zur Verfügung und diese Liquidität kann dann zur Besparung des Bausparvertrages genutzt werden.

Das Festdarlehen wird gerne zur Zwischenfinanzierung genutzt:
Für einen kurzfristigen Zeitraum wird dem Kreditnehmer Kapital geliehen, welches dann bei der Zuteilung des Bausparvertrages abgelöst wird.

Auch bei Kapitalanlegern ist dieses Darlehen sehr beliebt, da der Zinsaufwand in der Überschussrechnung Berücksichtigung findet.

Die Ratenentwicklung beim Festdarlehen

Forward Darlehen

Ein Forward Darlehen bietet dem Kreditnehmer die Möglichkeit, sich den gegenwärtigen günstigen Zinssatz für die Zukunft zu sichern. Bei vielen Banken ist dies bis zu einem Zeitraum von 60 Monaten möglich. Das Risiko besteht allerdings darin, dass die prognostizierte Zinssteigerung in der Zukunft nicht eintritt.

Der Kreditnehmer zahlt vom Tag des Vertragsabschlusses bis zum Vertragsbeginn keine Kredit- oder Bereitstellungszinsen, allerdings wird im Gegenzug ein Aufschlag auf den aktuellen Zinssatz vorgenommen, diesen nennt man „Forward-Prämie“ oder auch „Forward-Abschlag“. Dies führt dazu, dass sich das Forward-Darlehen etwas teurer gestaltet als wenn ein Darlehen sofort in Anspruch genommen würde.

Grundschulddarlehen

Hypothekendarlehen

Kfw-Darlehen

Nachrangdarlehen

Policen-Darlehen

Ein Policen-Darlehen ist ein Darlehen, dass die Versicherungsgesellschaft dem Versicherungsnehmer gewährt. Dabei dient der Rückkaufwert der Versicherung (Police) als Sicherheit. Rechtlich gesehen handelt es sich beim Policen-Darlehen nicht um ein Darlehen, sondern um eine Vorauszahlung auf ein Versicherungsleistung.
Bei dieser „Darlehensform“ fallen somit keine Zinsen an, sondern der monatliche Versicherungsbeitrag erhöht sich. Dieser setzt sich nun zusammen aus dem Beitrag, der Tilgung und den kalkulierten Zinsen.

Es gibt kein Risiko da immer nur maximal der Rückkaufwert der Police als Kredit gewährt wird, es wird keine Bonitätsprüfung benötigt und es gibt keinen Schufa-Eintrag. Des weiteren sind die Zinsen oft niedriger als bei einem gewöhnlichen Verbraucherkredit.

Privatdarlehen

Tilgungsdarlehen

Ein Tilgungsdarlehen oder auch Abzahlungsdarlehen zeichnet sich dadurch aus, dass der Tilgungsanteil bei Vertragsabschluss festgelegt ist und die Gesamtbelastung aus Zins und Tilgung jährlich fällt.
Bei gleicher Tilgung verringert sich dementsprechend der Zinsanteil.

Die Ratenentwicklung beim Tilgungsdarlehen

Variables Darlehen

Volltilgerdarlehen

Das sogenannte Volltilgerdarlehen besagt, das es am Ende der Darlehenslaufzeit keine Restschuld mehr gibt. Somit ist hier keine Anschlussfinanzierung nötig. Die Zinsbindung ist in der Regel identisch mit der Gesamtlaufzeit, somit gibt es für den Kreditnehmer kein Zinsänderungsrisiko.

Zinszahlungsdarlehen

siehe weiter oben unter Festdarlehen