Haftpflichtversicherung für Beamte und Angestelle im öffentlichen Dienst

Ob ein Bediensteter mit den „Beamtentarifen“ besser dran sei als mit herkömmlichen Tarifen für die Privathaftpflicht werden wir immer wieder gefragt.

Tatsache ist zunächst einmal das die private Haftpflicht eine der wichtigsten Versicherungen ist die man abschließen kann.
Dies ist der Notwendigkeit geschuldet das jeder, notfalls mit allem Besitz, für Schäden aufkommen muss die er anderen Personen gegenüber verursacht. Schädigen Sie eine Person, so regelt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) dies wie folgt:
§ 823
Schadensersatzpflicht
(1) Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.
(2) Die gleiche Verpflichtung trifft denjenigen, welcher gegen ein den Schutz eines anderen bezweckendes Gesetz verstößt. Ist nach dem Inhalt des Gesetzes ein Verstoß gegen dieses auch ohne Verschulden möglich, so tritt die Ersatzpflicht nur im Falle des Verschuldens ein.

Für solche Schäden gibt es viele Beispiele:
Nehmen Sie den Raucher der mit der brennenden Zigarette im Aschenbecher einschläft und die herabfallende Glut verursacht einen Zimmerbrand. Oder
Die Lehrkraft die im Gespräch mit anderen Schülern zwei spielende Schüler nicht beachtet die beim herumtollen einen Radfahrer zu Fall bringen. Oder
Der Verlust der Dienstschlüssel die beim Sport oder in der Sauna irgendwie abhanden gekommen sind.
Möglichkeiten Schäden zu verursachen gibt es viele. Insbesondere im Bereich des öffentlichen Dienstes sind Sie zwar gegen die meisten beruflichen Probleme geschützt, aber nicht gegen alle. Unter Umständen nimmt Sie Ihr Dienstherr oder öffentlicher Arbeitgeber in Regress.

Sinn macht deshalb eine private Haftpflicht die das Dienstrisiko mit einschließt. Im Zweifel kann man aber auch einen externen Vertrag nur für den Dienstbereich schließen. Prüfen Sie also genau was Ihr privater Vertrag absichert und was nicht. Einige Anbieter versprechen schon durch die Namensgebung der Gesellschaft ein hohes Maß an Sicherheit für Bedienstete des öffentlichen Dienstes, Beamte und Angehörige. Das kann so sein, ist aber nicht generell so.
Wichtig ist das ein möglichst genauer Vergleich bei den Angeboten vorgenommen werden sollte.
Sind Kinder im Haus oder ggf. zu pflegende Angehörige? Hunde oder andere Haustiere? Gibt es risikorelevante Hobbys? Vieles gibt es zu beachten.

Deshalb sollten Sie unseren kostenlosen Service nutzen und sich eine vollständige Übersicht der Anbieter erarbeiten lassen. Nur so können Sie sicher sein das die entstandenen Ansprüche auch bezahlt werden und es für Sie nicht noch gravierende wirtschaftliche Folgen hat. Anruf oder Mail genügt, wir sind für Sie da und helfen Ihnen kostenlos weiter.

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