Ambulante ärztliche und heilpraktische Behandlungen­ für Beamte und Beamtenanwärter

Beihilfefähige ambulante ärztliche Behandlungen für Beamte und Beamtenanwärter müssen medizinisch notwendig und angemessen sein. (Für ambulante psychotherapeutische Behandlungen gelten spezielle Regelungen.) Kosten für eine heilpraktische Behandlung sind bis zur Höhe vergleichbarer Behandlungen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) gerechtfertigt.

Beihilfefähige Honorarbemessungen

Honorarbemessungen werden ohne besondere Begründung als beihilfefähig anerkannt, wenn sie den 2,3-fachen Satz der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) nicht überschreiten. Liegt eine Honorarbemessung über diesem Schwellenwert, muss die Ärztin/der Arzt dies ausreichend patientenbezogen begründen. In diesem Fall können Honorarbemessungen unter bestimmten engen Voraussetzungen bis zum 3,5-fachen GOÄ-Satz als beihilfefähig anerkannt werden.
Aufwendungen für Schutzimpfungen sind beihilfefähig, wenn sie von der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) empfohlen werden. Dies gilt zum Beispiel für Impfungen gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Hepatitis-B, Diphterie, Tetanus und Grippe.
Die Impfung gegen humane Papillomaviren der Typen HPV 16 und HPV 18 (Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs) ist für Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren beihilfefähig.

Merkblatt zu beihilfefähiger ambulanter ärztlicher Behandlungen

Ein Merkblatt zur Beihilfefähigkeit ambulanter ärztlicher und heilpraktischer Behandlungen findet sich unter „Downloads“. Es beschäftigt sich insbesondere mit der Frage, wann Honorarbemessungen angemessen sind.

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Beihilfefähige Leistungen