Bei der Grundausbildung von Diensthunden will die Landespolizeischule in NRW künftig keine Stachelhalsbänder mehr einsetzen

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PolizistenBei der Grundausbildung von Diensthunden will die Landespolizeischule in NRW künftig keine Stachelhalsbänder mehr einsetzen

Wie der Sprecher des Landesamtes für Aus-und Fortbildung der Polizei in NRW am Dienstag gegenüber der Zeitung „Westfalen-Blatt“ mitteilte würde derzeit geprüft ob in dem neuen Lehrgang auf dieses Instrument der Hundeerziehung verzichtet werden könne.
In der Vergangenheit wurden bereits mehrfach Beschwerden gegenüber einzelnen Hundeführern vorgebracht die martialische Erziehungsmethoden wie zum Beispiel: Elektroschockhalsbänder oder Würgehalsbänder anwenden würden. Zwar haben sich bislang diese Vorwürfe gegen Hundeführer in Köln und einen Ausbilder in Münster nicht erhärtet aber man sei sensibel und möchte weitmöglichst auf Gewalt bei der Hundeerziehung verzichten so der Sprecher des Landesamtes. Es ginge in der Erziehung ja darum das Vertrauen zwischen Hund und Halter zu festigen und deshalb setze die Polizei auf Lernen durch positive Verstärkung, also möglichst Human. Jedoch gehe es nicht“ ganz ohne Zwang“ bei jedem Hund, weshalb es den Hundeführern bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen weiterhin freigestellt bliebe auf Stachelhalsbänder zurückzugreifen.
Anmerkung: der Einsatz von Elektrohalsbändern ist in der BRD zwar verboten, der von Stachelhalsbändern derzeit leider noch nicht. Dem Tierschutz widersprechen nur, was über einen „längeren Zeitraum“ erheblichen Schmerz auslöse. Auch uns ist unklar was dies mit Tierschutz zu tun hat.