Beihilfeverordnung in Hessen geändert

Beihilfeverordnung Hessen
Beihilfeverordnung Hessen

Beihilfeverordnung in Hessen geändert

Nach Auskunft der Landesregierung von Hessen wird die Beihilfe für die Beamten des Landes in naher Zukunft gekürzt. So sollen unter anderem die wahlärztlichen Behandlungen und die Unterbringung im Krankenhaus nicht mehr bezuschusst werden.
In der abgegebenen Erklärung hat die Landesregierung auch den Verdacht der Gewerkschaften zurückgewiesen das noch deutlichere Einschnitte in der Beamtenversorgung geplant sein als dies bisher mitgeteilt wurde. Auf Anfrage hat der Innenminister mitgeteilt dass lediglich der Beitrag zur Chefarztbehandlung und zum Zweibettzimmer gestrichen werde. Das Land plane durch die Einschnitte in der Beihilfe eine Einsparung von 20 Millionen € pro Jahr.
Kritik an dieser Maßnahme kommt auch von der Gewerkschaft der Polizei, denn gerade für Polizisten und Feuerwehrleute müsse der Staat eine gute Gesundheitsversorgung garantieren da diese beschäftigten im Dienst ihre Gesundheit und ihr Leben für das Allgemeinwohl aufs Spiel setzten. Weitere Kritik kommt auch von der Vorsitzenden des Deutschen Beamtenbundes die in diesem Zusammenhang auf die geplante Nullrunde für Beamte in diesem Jahr und die kommende Deckelung auf die ein Prozent Steigerung hinweist. Nicht zu vergessen sei auch der geplante Abbau von 1800 Stellen im öffentlichen Dienst.