In den „Osten“ will keiner!

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Der „Osten“  zu unattraktiv?

Eigentlich ist es jedes Jahr dasselbe, immer wieder ist von einem Lehrermangel zu lesen.
In diesem Jahr scheint es die deutschen Schulen besonders hart zu treffen: der Philologenverband schätzt das zum Schuljahresbeginn etwa 30.000 Lehrer fehlen.
Neben den Gymnasien sind aber auch zum Beispiel Hauptschulen und Berufsschulen betroffen. Viele Fächer sind nur schwer zu besetzen, besonders im Bereich Chemie, Physik und Mathematik fällt der Lehrermangel extrem auf.
Hinzu kommt der gestiegene Mehrbedarf durch die schulpflichtigen Kinder der Asylbewerber und die einfache Tatsache, dass gerade in den neuen Bundesländern eine große Pensionierungswelle rollt und dort ein herbes Defizit an Bewerbern besteht. Der „Osten“ ist für viele junge Lehrkräfte wenig attraktiv. Zwar können sich Großstädte wie Leipzig oder Dresden kaum beschweren, in den ländlichen Regionen jedoch herrscht hier Mangel. Man darf also schon jetzt gespannt sein wie viele Unterrichtsstunden schon im ersten Halbjahr ausfallen werden, denn in sehr vielen Bundesländern sind die Sommerferien zu Ende und der Unterricht hat schon begonnen.

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