Dienstliche Beurteilung

Datenschutz1Immer wieder scheint die Frage was denn eine dienstliche Beurteilung bedeutet. Hier die Antwort in Kurzform:

Der Sinn und Zweck einer dienstlichen Beurteilung besteht darin dass der Dienstherr, im Rahmen seiner Fürsorgepflicht, dafür Sorge zu tragen hat dass der Beamte aufgrund seiner Eignung, seiner fachlichen Leistung und Befähigung am besten verwendet werden kann. Dienstliche Beurteilung ist also ein schriftliches Abbild dessen was ein Beamter“ kann“. Es werden verschiedene Kriterien angelegt wie zum Beispiel die Arbeitsweise, die Arbeitsgüte und der Arbeitseinsatz, die Kommunikationsfähigkeit und weitere soziale Komponenten wie die Konfliktfähigkeit. Weiterhin werden auch Angaben zu einer Beförderungseignung oder anderen Verwendungseignung gemacht.
Bei der Auswahl des Bewerbers einer neu zu besetzenden Stelle spielen deshalb die dienstlichen Beurteilungen eine große Rolle. So kann der neue Dienstherr aus den diversen Bewerbungen den am besten geeigneten Kandidaten auswählen.

Es gibt drei Arten von dienstlichen Beurteilungen.
Die Regelbeurteilung erfolgt in einem festgelegten Turnus. Hier wird eine Form von Leistungsvergleich zwischen den Beamten im jeweiligen Zeitraum gefertigt.
Des weiteren gibt es noch die anlassbezogenen Beurteilungen, auch Bedarfsbeurteilung genannt. Diese wird nicht in regelmäßigen Abständen gefertigt sondern immer nur dann wenn dies aufgrund der dienstlichen oder persönlichen Verhältnisse des Beamten erforderlich ist. Wenn zum Beispiel ein Beamter seine Probezeit beendet hat oder es um die Besetzung einer Beförderungsstelle geht.