Eine gute Dienstunfähigkeitsversicherung beinhaltet eine Nachversicherungsgarantie für den Versicherten. Dies bedeutet, dass er unter bestimmten Voraussetzungen die Leistung der vereinbarten Rente erhöhen darf, ohne sich einer erneuten Gesundheitsprüfung zu unterziehen. Die Voraussetzungen für die Nachversicherung sind abhängig vom Versicherer, meist müssen folgende Ereignisse voran gegangen sein:

  • Heirat
  • Scheidung
  • Geburt eines Kindes
  • Erwerb eines Eigenheims
  • Steigerung des Einkommens um einen festgelegten Prozentsatz

Häufig ist die Erhöhung der Dienstunfähigkeitsrente auf maximal 500 Euro begrenzt.
Vor allem für junge Beamte ist die Nachversicherungsgarantie von Vorteil. Sie können mit einer niedrigeren Rente und einem entsprechend geringeren Beitrag starten, und die Leistung erhöhen, sobald sie mehr verdienen. Zusätzlich lässt sich die Versicherung dem eigenen Bedarf flexibel anpassen. Viele Versicherte sind bei Abschluss der Dienstunfähigkeitsversicherung ledig und stehen am Anfang ihrer Karriere. Mit der Nachversicherungsgarantie können sie auf Ereignisse reagieren, die eine höhere Versicherungssumme nötig machen, beispielsweise die Familiengründung.

Wichtig: Wird die Dienstunfähigkeitsversicherung ohne Nachversicherungsgarantie erhöht, muss sich der Versicherte erneut einer Gesundheitsprüfung unterziehen.