Die Dienstunfähigkeitsversicherung greift, sobald der Beamte aus medizinischen Gründen aus dem Dienst entlassen wird und damit als dienstunfähig gilt. Enthält der Versicherungsvertrag die Beamtenklausel ohne jegliche Einschränkung, ist als Nachweis für die Dienstunfähigkeit ein amtlicher Bescheid wie die Entlass- oder Ruhestandsurkunde völlig ausreichend.

Besteht die Beamtenklausel nicht, muss der Versicherte ein aufwendiges Verfahren durchlaufen, bei dem Spezialisten ein ärztliches Gutachten über seine Dienstunfähigkeit ausstellen. Dieses Verfahren kann über Monate hinweg andauern. Während diesem Zeitraum erhält der Versicherte in der Regel keine Leistung von dem Versicherer. Erst bei Anerkennung der Dienstunfähigkeit wird die Rente rückwirkend ausbezahlt.