Dienstunfähigkeit – worauf man achten muss

Dienstunfähigkeitklauseln

Wenn ein Beamter oder ein Soldat aus gesundheitlichen Gründen oder aber seines körperlichen Zustands wegen dauerhaft unfähig ist seinen dienstlichen Pflichten nachzukommen, so gilt er als dienstunfähig. Die juristischen Voraussetzungen hierzu finden sich in den§ 44-49 des Bundesbeamtengesetzes.

Selbstverständlich kann jeder Bediensteter bei einem privaten Versicherer seiner Wahl gegen dieses Risiko eine Dienstunfähigkeitsversicherung abschließen. Allerdings gibt es hier einiges zu beachten, denn nicht jeder Anbieter hat die bestmögliche Vertragsklausel für Beamte in seinem Bedingungswerk.

Klar ist dass das Risiko einer Dienstunfähigkeit nicht unterschätzt werden darf. So mussten zum Beispiel bei den Lehrkräften im Jahr 2012 knapp 15 % aller Lehrerinnen und Lehrer den Beruf aus gesundheitlichen Gründen aufgeben und wurden deshalb für dienstunfähig erklärt, so im statistischen Bundesamt zu lesen.

Wichtig bei einer privaten Versicherung ist das im Vertragswerk eine spezielle Dienstunfähigkeitsklausel enthalten ist, denn Dienstunfähigkeit ist nicht gleichzusetzen mit Berufsunfähigkeit.
Da jedoch wie immer bei Versicherungen nichts wirklich einfach ist muss man zwischen den drei gängigen Klauseln für Dienstunfähigkeit unterscheiden:

Die „echte Dienstunfähigkeitsklausel“ besagt das die Versetzung und Entlassung in den Ruhestand wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit als vollständige Berufsunfähigkeit anzusehen ist. Dies ist die bestmögliche Klausel für Sie als Kunde einer Versicherung!

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Die „echte Dienstunfähigkeitsklausel“ besagt das die Versetzung und Entlassung in den Ruhestand wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit als vollständige Berufsunfähigkeit anzusehen ist. Dies ist die bestmögliche Klausel für Sie als Kunde einer Versicherung!

Dann gibt es noch die „unvollständige Dienstunfähigkeitsklausel“. In diesem Falle ist die Entlassung eines Beamten wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit nicht geregelt. Eine solche Klausel kann sich sehr zum Nachteil für sie auswirken, da speziell die Dienstunfähigkeit bei Beamten auf Widerruf oder bei Beamten auf Probe zu einer Leistungsfreiheit des Versicherers führen kann!

Zu guter Letzt gibt es noch die „unechte Dienstunfähigkeitsklausel“.
Jeder seriöse Versicherungsberater wird sie ausdrücklich davor warnen einen solchen Vertrag mit einer solchen Klausel abzuschließen. In diesem Fall bedeutet diese Klausel das nur dann eine Leistungspflicht des Versicherers besteht wenn zugleich auch einer Berufsunfähigkeit festgestellt wird. Ist dann auch noch eine abstrakte Verweisung inklusive, kann Sie der Versicherer auch noch auf andere Berufe verweisen die in keinem Beamtenverhältnis sind und gegebenenfalls niedrigeren Lohn beinhalten.

Für den Abschluss einer Dienstunfähigkeitsversicherung ist es deshalb immer empfehlenswert den Rat eines Experten einzuholen.
Nicht nur weil die obligatorischen Gesundheitsfragen im Antrag genau und gewissenhaft beantwortet werden müssen (der Versicherer hätte sonst gegebenenfalls die Möglichkeit eine Leistung zu verweigern) sondern weil die Verträge sehr komplex sind und auch weitere Klauseln beinhalten können die zu ihrem Vor-oder Nachteil sein können.

Unsere zertifizierten Berater von Info-Beihilfe,de helfen Ihnen hier gerne und unabhängig weiter.
Nutzen Sie doch einfach unser Kontaktformular und nehmen Sie sich ein wenig Zeit um diesen wichtigen Schritt ausführlich zu besprechen und z.B bei einer unverbindlichen Onlineberatung mittels einer Gesamtübersicht aller Tarife zu ermitteln welche  Versicherungsgesellschaft mit welchen Vertragsklauseln für Sie und Ihr Dienstverhältnis die beste Lösung darstellt.

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