Dienstunfähigkeitsversicherung für Zollbeamte

 

 

Zollbeamte verrichten verschiedenste Aufgaben, die für das Gemeinwohl von großer Bedeutung sind. Ebenso vielfältig sind die
Gefahren, von einer Dienstunfähigkeit betroffen zu sein. Die gesetzliche Absicherung reicht dabei in vielen Fällen nicht aus.
Wie sich die Versorgungssituation für Zollbeamte darstellt und welche Besonderheiten dabei besonders für junge Zollbeamte zu
beachten sind, möchten wir ihnen erörtern.

Der Zollbeamte – ein abwechslungsreicher Beruf mit Tradition

Überall dort wo ein geordnetes Gemeinwesen betrieben wird, ist der Beruf des Zöllners zu finden. Als Eintreiber von Steuern und
Zöllen hat das Berufsbild dabei eine lange Tradition:
Erste Erwähnungen reichen zurück bis in die römischen Antike. Tätig waren die Beamten des Zolls an typischen Zollstätten wie Landesgrenzen oder Marktplätzen.
Auch in der Gegenwart leisten Zollbeamte einen wichtigen Beitrag zum Wohle der Gemeinschaft. Schließlich ist ein beachtlicher Teil
der Steuereinnahmen eines Staates direkt auf diese Arbeit zurückzuführen.
Zollbeamte werden auf Autobahnen, an Flughäfen, Bahnhöfen oder gewöhnlichen Baustellen eingesetzt. Die Aufgaben sind dabei vielfältig. Sei es die Kontrolle von Waren und Personen, Maßnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit oder gar die Abwehr
terroristischer Bedrohungen.
Dieses breite Aufgabenspektrum geht jedoch mit dem Risiko einher, den Beruf nicht mehr ausüben zu können und auf Ersatzleistungen angewiesen zu sein. Wie bei anderen Beamten spricht man dann von einer Dienstunfähigkeit.
Dienstunfähigkeit liegt vor, wenn ein Beamter aufgrund eines Unfalls oder einer Erkrankung für einen längeren Zeitraum nicht mehr in der Lage ist, seinen Dienstpflichten nachzukommen.

Gesetzliche Versorgung nicht ausreichend

Abhängig vom Beschäftigungsverhältnis ist die Versorgung fast immer unzureichend. Beamte auf Widerruf und Beamte auf Probe trifft eine Dienstunfähigkeit besonders hart.

Beamte auf Widerruf

Bei dieser Beamtengruppe, die sich in Ausbildung zum einfachen, mittleren oder gehobenen Dienst befinden, droht im Falle einer Dienstunfähigkeit aufgrund einer Krankheit oder eines Freizeitunfalls eine Entlassung aus dem Dienst und eine Nachversicherung in der
gesetzlichen Rentenversicherung. Ob dann ein Anspruch auf eine (sehr geringe!) Erwerbsminderungsrente besteht, ist fraglich.
Besteht die Dienstunfähigkeit aufgrund eines Dienstunfalls, besteht zumindest Anspruch auf einen Unterhaltsbeitrag. Dessen Höhe ist jedoch bei Weitem nicht ausreichend, um den bisherigen Lebensstandard zu halten. Ein zusätzlicher Schutz ist deshalb unerlässlich.

Beamte auf Probe

Beamte auf Probe bzw. Widerruf befinden sich in einer vereinbarten Probezeit, um die Eignung zum Beamtendienst zu belegen.
Auch sie haben im Falle einer Krankheit oder eines privat verursachten Unfalls ausschließlich Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen
Rentenversicherung da sie entlassen und in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert werden.
Einzig im Falle eines Unfalls bei Ausübung des Berufs besteht ein Anspruch auf ein Unfallruhegehalt. Doch dessen Höhe macht eine private Absicherung unabdingbar.

Beamte auf Lebenszeit

Beamte auf Lebenszeit werden im Falle einer Dienstunfähigkeit – unabhängig vom Grund – in den Ruhestand versetzt. Es besteht dann ein Anspruch auf die volle beamtenrechtliche Versorgung.
Da die Höhe der Versorgung von den geleisteten Dienstjahren abhängig ist und eine gesetzliche Wartezeit erfüllt werden muss, empfiehlt sich jedoch auch in diesem Fall dringend zusätzlich vorzusorgen.

Was gilt es für Zollbeamte zu beachten?

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung in Kombination mit der richtigen Klausel hilft Ihnen, Versorgungslücken zu schließen und für den Fall der Dienstunfähigkeit vorzusorgen.
Dabei gilt es zu beachten: Die Versicherung sollte Leistungen wegen Berufsunfähigkeit bereits dann erbringen, wenn eine Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit erfolgt. Nicht alle Versicherer bieten diese spezielle Dienstunfähigkeitsklausel, sondern
erkennen Berufsunfähigkeit erst nach eigener Prüfung an. So kann es durchaus vorkommen, dass ein Zollbeamter vom Dienstherrn als dienstunfähig – von seiner Versicherung jedoch als noch berufsfähig eingestuft wird. Ein Missstand, der sich als finanziell fatal erweisen kann.

Was tun?

Unsere DU-Experten erstellen ihnen einen Analyse über Ihre individuelle Vorsorgesituation und vergleichen für Sie den Markt der Dienstunfähigkeitsversicherungen für Zollbeamte.

Rufen sie uns für weitere Informationen unter 0800/5862553 kostenfrei an oder nutzen Sie unser Kontaktformular.