Frauenförderung im öffentlichen Dienst

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Frauenförderung im öffentlichen Dienst

Klingt die  Formulierung, dass Frauen „bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung“ bevorzugt befördert werden, nur gut oder funktioniert es auch?
Kritiker meinen das Frauenförderung im öffentlichen Dienst nur vorgegaukelt würde?

Theoretisch sollen Frauen aufgrund der gesetzlich festgeschriebenen Frauenförderung einige Vorteile am Arbeitsplatz nutzen können.
Dies ermöglicht die gesetzliche Regelung wegen der Unterrepräsentation von Frauen in vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes. Diese soll durch Gleichstellungsgesetze behoben werden. Frauen sollen nicht nur gleich gute Chancen auf einen Job im öffentlichen Dienst erhalten, sondern Frauen im öffentlichen Dienst sollen auch bei Beförderungen Männern gleichgestellt werden.

Bevorzugte Ausbildung, Einstellung und Beförderung von Frauen im öffentlichen Dienst
Dienststellen die eine bestimmte Mindestzahl von Beschäftigten haben erstellen Frauenförderpläne in denen Ziele, welche abhängig von der Situation und der Anzahl der weiblichen Beschäftigten getroffen werden. Diese werden für mehrere Jahre festgelegt.

Maßnahme
Die wichtigsten  Maßnahme zur Gleichstellung von Frauen im öffentlichen Dienst ist die bevorzugte Ausbildung, Einstellung und Beförderung von Frauen. Diese Maßnahmen werden so solange durchgeführt bis Frauen in der jeweiligen Dienststelle nicht mehr unterrepräsentiert sind.

Regel
Wer kennt nicht den Zusatz in Stellenangeboten, dass Frauen „bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt“ werden.
Dieser Satz ist wohl die bekanntest Folge der Frauenförderung.
Auch bei der Vergabe höherwertiger Tätigkeiten über interne Ausschreibungen muss diese Regel eigentlich eingehalten werden.

Dehnbarer Begriff
Kritiker bemängeln das die die oft verwendete Formulierung „bei gleicher Qualifikation“ den Personalverantwortlichen zu großen Spielraum lasse.

Vorteile
Stellenausschreibungen sollen Frauen im öffentlichen Dienst Vorteile bringen
Qualifizierte Frauen sollen bei Stellenausschreibungen oft einen entscheidenden Vorteil gegenüber männlichen Bewerbern haben da Männer immer noch zahlenmäßig häufiger in vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes arbeiten und dies zum Teil auch in besseren Positionen.

Überwachung
Die Frauenförderung wird durch Gleichstellungsbeauftragte überwacht,
Weiblichen Gleichstellungsbeauftragten überwachen die Maßnahmen zur Frauenförderung im öffentlichen Dienst.
Sie prüfen die Einhaltung des Frauenförderplans und mahnen gegebenenfalls weitere Maßnahmen zur Frauenförderung am Arbeitsplatz an. Auch in Personalentscheidungen sollen sie mit einbezogen werden.