Getreten, geschlagen und bespuckt: Alltag deutscher Polizeibeamte

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Getreten, geschlagen und bespuckt:
Alltag deutscher Polizeibeamte

Laut der Statistik eines deutschen Polizeipräsidiums wurden allein in diesem Dienstbereich im letzten Jahr 587 Angriffe auf die diensthabenden Polizeibeamten registriert. Somit wurde dort jeder zweite Beamte während seines Dienstes getreten, geschlagen, bespuckt, beleidigt, beschimpft oder sogar mit einer Waffe angegriffen.
Der Ton auf der Straße wird rauer, denn die Zahl der Beleidigungen und Beschimpfungen nimmt mehr als deutlich zu. Zwischen 2009 und 2014 hat sich die Anzahl an Beleidigungen im Dienst mehr als verdoppelt. Interessanterweise geht es dabei nicht um extremste Stresssituationen, sondern schon bei Identitätskontrollen oder dem feststellen eines Sachverhalts rasten manche Bürger aus.
Auch die körperlichen Attacken nehmen zu. Aus der Statistik geht hervor das im Durchschnitt an jedem zweiten Tag ein Polizeibeamter im Dienst angegriffen wird. Dabei spielt Alkohol eine immer größere Rolle als Verstärker von Aggressionen.
Klar, wer den Beruf eines Polizeibeamten ergreift weiß schon das man nicht immer darauf hoffen darf dass die Bürger Einsicht zeigen oder friedfertig sind. Aber das hier vorliegende Zahlenmaterial gibt dann doch zu denken, denn hier ist man mehr und mehr während der Ausübung seines Dienstes gefährdet.
Auch die Psyche der Beamten leidet, denn es sind ja auch nur „Menschen in Uniform“ und die müssen Erlebtes auch „verdauen“.