Gleichstellungspolitik der „Grünen“ kritisiert

GleichstellungGleichstellungspolitik der „Grünen“ kritisiert

Die GEW kritisiert die Einstellung der grünen Koalitionspolitikerinnen. Bei einem Fotoshooting äußerten sich die beiden Spitzenpolitikerinnen von Kalben und Kastner zum Thema „gleiches Geld für gleiche Arbeit“.
Beim Landesvorsitzenden der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft kam diese Aussage nicht eben gut an. Er fragt sich wie es denn kommt das Politiker eine solche Aussage treffen, aber gleichzeitig dafür sorgen dass die Lehrkräfte an den Grundschulen in Hessen mit einem Frauenanteil von 91 % bei der Besoldung um ca. 400 € monatlich schlechter gestellt sind als die weniger weiblich ausgeprägten Schularten. Man brauche Politiker, insbesondere Politikerinnen die konkret bei der Regierungsverantwortung gegen die Diskriminierung von Frauen vorgehen würden und die Differenzen bei der Bezahlung beseitigen.
Nach den Plänen der Landesregierung werden auch künftig die Grundschullehrerin und Grundschullehrer in die Besoldungsgruppe A 12 eingeordnet, trotz der in Zukunft geltenden, gleichwertigen Ausbildung. Gerade von Seiten der „Grünen“ sein diese Pläne als „ausgewogen und nachvollziehbar“ bezeichnet worden. Hier müsse endlich eine einheitliche Regelung geschaffen werden, für alle Lehrerinnen und Lehrer, die unabhängig von der Unterrichtart und Schulart Besoldungsgruppe A 13 gehörten!