Jeder zehnte Lehrer vorzeitig im Ruhestand

Lehrer weniger krank


Jeder zehnte Lehrer vorzeitig im Ruhestand

In den vergangenen Jahren (2011,2 1012 und 2013) ist etwa jeder zehnte Lehrer wegen Dienstunfähigkeit vorzeitig in den Ruhestand gegangen. Nicht einmal 30 % haben die gesetzliche Altersgrenze von 65 Jahren erreicht. Gründe für das vorzeitige Ausscheiden aus dem Dienst sind Lärm, Stress, Burn-Out. Zwar ist der Anteil der vorzeitigen Pension zurückgegangen, liegt aber weiterhin im Schnitt über dem anderer Berufsgruppen. Von Seiten der Politik und der Gewerkschaft werden daher deutlich verbesserte Vorsorgemaßnahmen für diesen Berufszweig gefordert.

Für das Jahr 2014 liegen zwar noch keine Zahlen vor, aus der erstellten Studie ist aber klar erkennbar dass ein Großteil der Lehrkräfte (über 60 %) sich, unter Inkaufnahme von Abschlägen auf die Pension, auf eigenen Antrag in den vorzeitigen Ruhestand versetzen lässt. Der CDU Politiker Andreas Deuschle sieht hier die Landesregierung gefordert: „das Land ist als Dienstherr in der Pflicht diesen Trend zu stoppen und sich stärker um die Vorsorge der Lehrkräfte zu kümmern“. Auch die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) betont dass die Maßnahmen für den Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz nicht ausreichen. Private Unternehmer investierten oft ein Vielfaches in Vorsorgemaßnahmen der Beschäftigten als dies der öffentliche Dienst tue.

Fazit: was in Baden-Württemberg hier veröffentlicht und aufgezeigt wird lässt sich problemlos auf den Bund und alle anderen Bundesländer übertragen. Da der jeweilige Dienstherr eng an gesetzliche Vorgaben gebunden ist und eine Besserung dieser Gesetze nicht in Sicht ist, ist verstärkt eine private Vorsorge notwendig. Doch Achtung: nicht jede private Police auf der Dienstunfähigkeitsversicherung steht ist auch sinnvoll! Zwischen den einzelnen Anbietern gibt es große Unterschiede, nicht nur in Sachen Beitrag sondern auch und vor allem in Sachen Leistung. So wird bei vielen Anbietern im Falle einer Teil-Dienstunfähigkeit keine Leistung erbracht. Hier gilt es für die Lehrkräfte genauestens zu vergleichen welches Angebot „Sinn“ macht und welches nicht.

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