Krankenbeförderungen beihilfefähig?

Aufwendungen für die Beförderung einer/eines Erkrankten und – falls erforderlich – einer Begleitperson sind grundsätzlich nur für Fahrten zu Orten beihilfefähig, die über 30 Kilometer vom Wohnort, Behandlungsort oder Aufenthaltsort entfernt sind.
(Die Fahrt mit einem Taxi ist auch innerhalb dieses Umkreises beihilfefähig, wenn sie – zum Beispiel bei einem Beinbruch – unvermeidbar war.)
Beihilfe kann bis zur Höhe der Kosten gewährt werden, die für die Fahrt in der niedrigsten Klasse regelmäßig verkehrender Verkehrsmittel anfallen, wobei mögliche Fahrpreisermäßigungen berücksichtigt werden müssen.
Höhere Fahrtkosten  und Transportkosten sind nur beihilfefähig, wenn sie unvermeidbar waren.
Wurde in diesem Fall ein Privatwagen benutzt, beträgt die Beihilfe höchstens 0,30 Euro pro Kilometer.

Nicht beihilfefähig sind:

  • Aufwendungen für die Hinfahrt und Rückfahrt zum Kurort,
  • Aufwendungen für die Mitnahme weiterer Personen bei der Benutzung eines Privatwagens,
  • die Mehrkosten für Hinfahrten und Rückfahrten zu einem anderen als dem nächstgelegenen Ort, an dem eine Behandlung möglich wäre,
  • Aufwendungen für den Rücktransport wegen einer Erkrankung während eines privaten Auslandsaufenthalts
  • Gesonderte Aufwendungen für die Gepäckbeförderung.

Beihilfefähige Leistungen