Kuren und Rehabilitationsmaßnahmen

Beihilfe für Kuren und Rehabilitationsmaßnahmen wird nur gewährt, wenn zuvor

eine Amtsärztin/ein Amtsarzt in einem Gutachten die Notwendigkeit der Maßnahme festgestellt hat und
die Beihilfestelle aufgrund dieses Gutachtens die Beihilfefähigkeit der Maßnahme anerkannt hat.

Der Antrag kann formlos gestellt werden. Die ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung ist beizulegen.

Im Kalenderjahr, in dem die Maßnahme beantragt wird, und in den drei vorausgegangenen Jahren darf noch keine Kur oder Reha-Maßnahme durchgeführt worden sein. In kürzerem Abstand sind Kuren und Reha-Maßnahmen nur dann beihilfefähig, wenn die Amtsärztin/der Amtsarzt dies aus zwingenden medizinischen Gründen für notwendig hält.

Man unterscheidet:
ambulante Reha-Maßnahmen,
stationäre Reha-Maßnahmen,
ambulante Kuren (früher Heilkuren) und
Müttergenesungs- oder Mutter-/Vater-Kind-Kuren