Einführung von Tablet-Klassen in der BRD

Tablet in Schulklassen

Länder und Kommunen stehen vor großer Herausforderung

Mit der punktuellen Einführung von „Tablet“-Klassen ist die BRD zwar einen guten Schritt weiter, jedoch deutlich hinter den Niederlanden und Großbritannien zurück.
Seit 2012 besteht eine solche Schulklasse in Kirchhatten, im Kreis Oldenburg in Niedersachsen. Der Realschullehrer Andreas Hofmann sagt das er nur noch zu Klassenarbeiten Papier benutze, alles andere finde via Tablet statt. Auf einer Tagung Mitte März will der Lehrer an der Uni Oldenburg für mehr Akzeptanz unter seinen Kollegen werben. Mehr als 450 Pädagogen werden zu der Tagung über den Einsatz von elektronischen Lehrmitteln und anderen Geräten im Unterricht diskutieren. Schüler aus der Region werden zeigen was im Klassenzimmer der Zukunft schon heute möglich sei.
Fakt bleibt aber leider das  nicht allein das fehlende Geld eine Hemmschwelle für den effektiven Einsatz an den Schulen ist, sondern die Qualifizierung der Lehrkräfte fehlen in allen Strukturen. Zwar können gerade die jungen Lehrer, frisch von der Uni, die digitalen Medien gut für sich selbst einsetzen, allerdings haben diese nur nebenbei gelernt wie man diese technischen Hilfsmittel effektiv im Unterricht einsetzt.
Direktor des Institutes für Informationsmanagement an der Universität Bremen äußerte in einer kürzlichen Stellungnahme: „während wir in Deutschland darüber diskutieren ob der Einsatz von Computern im Unterricht sinnvoll sei, ist dies in vielen Schulen in Europa längst gelebter Alltag.
Die Einführung von Tablets im Unterricht sei eine punktuelle Entwicklung die mit dem Engagement von Lehrern stehe und falle.