Lehramtsreferendariat am Gymnasium in Hessen

Das Referendariat ist über das Hessische Lehrerbildungsgesetz (HLbG) und eine Verordnung zur Umsetzung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbG-UVO) geregelt.

Das Referendariat dauert normalerweise zwei Jahre. Der Beginn ist halbjährlich möglich. Eine Verkürzung um ein halbes Jahr ist auf Antrag möglich.

Die Ausbildung findet an den zugewiesenen Schulen und am Studienseminar und statt. Ausbildungsunterricht findet in Form von Hospitationen, angeleitetem Unterricht und eigenverantwortetem Unterricht statt:

Im Einführungssemester hospitieren die Lehrer im Vorbereitungsdienst (LiV) vor allem und erteilen angeleiteten Unterricht (insgesamt 10 Stunden).
Im ersten und zweiten Hauptsemester sollen 10 bis 12 Stunden eigenständiger Unterricht erteilt werden, 4 bis 6 Stunden stehen für Hospitationen oder angeleiteten Unterricht zur Verfügung (insgesamt 16 Stunden).
Im Prüfungssemester sollen 6 bis 8 Stunden eigenständiger Unterricht erteilt werden, 4 bis 6 Stunden stehen für Hospitationen oder angeleiteten Unterricht zur Verfügung (insgesamt 12 Stunden).

Die Lehrer im Vorbereitungsdienst absolvieren neben den unterrichtlichen Verpflichtungen und dem Besuch des Schulseminars weiterhin einige Module, wovon 12 bewertet werden (9 Pflicht-, 3 Wahlpflichtmodule).

Die Leistung setzt sich zu 60 % aus den Modulen zusammen, 10 % entfallen auf die anzufertigende schriftliche Arbeit sowie insgesamt 30 % auf die Zweite Staatsprüfung (zwei Prüfungslehrproben/“Unterrichtspraktische Prüfung“ (20 %), mündliche Prüfung (10 %)). Insgesamt können 300 Punkte erreicht werden, wobei die Punkte der Zweiten Staatsprüfung doppelt zählen.
Quelle: Wikipedia http://de.wikipedikia.org/wiki/Lehramtsreferendariat

Krankenversicherung für Referendare
Anders als ein Arbeitnehmer erhält ein Referendar keinen Zuschuss zur Krankenversicherung. Dies liegt daran das ein Referendar beihilfeberechtigt ist.

Somit werden, gemäß Beihilfeverordnung des jeweiligen Bundeslandes zumindest 50% der Gesundheitskosten von dem Dienstherren als Versorgung in Form von Beihilfe getragen. der Rest muss mittels eigener Krankenversicherung abgesichert werden. Diese Restkostenversicherung ist Pflicht.

Es besteht zwar die Wahlfreiheit zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung, jedoch ist die private Krankenversicherung in den meisten Fällen aus wirtschaftlicher Sicht kostengünstiger und zudem mit besserer Leistung versehen.
Grund hierfür ist das die gesetzliche Krankenversicherung keine anteilige Versicherung bietet sondern nur den 100% Schutz. Das bedeutet aber dann das der Referendar auf die Zuwendung des Dienstherren verzichtet und die Beiträge zur gesetzlichen Kasse in vollem Umfang allein tragen muss. Inklusive Pflegeversicherung kommt man so auf 180,- bis 200,- Euro, während die privaten Versicherungen zwischen etwa 60,- und 120,- Euro erheben, je nach Eintrittsalter.

Wichtig ist das die Gewährung der Anwärtertarife nur bis zu bestimmten Altersgrenzen erfolgen. Dies ist in aller Regel das 34. Lebensjahr, allerdings gibt es auch Anbieter die das 36. oder 38. Lebensjahr als Grenze festgelegt haben.

Auch der Vergleich von Beitrag und Leistung macht Sinn, denn zwischen den ca 50 privaten Anbietern besteht ein oft großer Leistungsunterschied. Generell gilt das jeder Vertrag individuell verglichen werden sollte. Empfehlungen von Kollegen und Kommilitonen sind zwar gut gemeint, helfen aber nur wenig und stellen bestenfalls Indizien dar.
Gerne erstellen wir Ihnen eine kostenfreie und unverbindliche Übersicht der verfügbaren Anbieter und errechnen Beiträge und Leistungsunterschiede für Sie als Referendar.
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