Lehrer auf vier Pfoten

Therapiehunde an Schulen

Therapiehunde an SchulenLehrer auf vier Pfoten
bereits vor acht Jahren startete an der Volksschule zwei das Schulprojekt „Therapiehund“. Bedauerlicherweise kam der erste Therapiehund schon nach zwei Jahren ums Leben. Die Eltern der Integrationsklasse setzten alles daran wieder einen Hund in die Klasse zu bringen, sie sammelten Geld damit wieder ein Therapiehund den Unterricht begleiten konnte. Der Hund „Joy“ kam mit gerade einmal acht Wochen in die Schule erinnert sich die Klassenlehrerin, Frau Lange. Der Welpe sorgte sofort für Ordnung, denn er klaute einfach alles was unordentliche Schüler liegen lassen konnten. Sehr schnell lernten die Kinderordnung zu halten, Stil zu sitzen (wenn der Welpe schlief) Rücksicht zu nehmen und ihn in Ruhe zu lassen wenn er sich zum fressen oder trinken zurückgezogen hatte.
Ein zweiter Hund wurde an der Schule angeschafft, „Lenny“ kam mit drei Monaten in die Klasse. Der Hund wurde im therapeutischen Sinne als Belohnung eingesetzt was schon nach einem Jahr für eine starke Verbesserung beim Verhalten der Kinder sorgte. Es gab deutlich weniger Störungen des Unterrichts und, ausdrücklich, bessere Lernerfolge. Bei einem der Kinder konnte sogar der Förderbedarf aufgehoben werden.
Der Einsatz eines Therapiehund in Schulklassen bringt einen großen Aufwand mit sich. So müssen die Lehrerinnen einige weite Wege in Kauf nehmen um Hundetests und Fortbildungen zu absolvieren. Dies werde durch die positiven Effekte im Unterricht aufgefangen. Jeder der Hunde nimmt an höchstens drei Tagen in der Woche am Unterricht teil. Und ganz wichtig, so die Lehrerin Conny Lange, „der Hund zeigt ob er mit will Gänsefüßchen. Mit dem Ergebnis sind alle Beteiligten zufrieden: Eltern, Lehrer und natürlich die Kinder. Alle hoffen dass die Hunde noch möglichst lange am Unterricht teilnehmen und den Schulalltag verbessern und versüßen.

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