Lehrer beeinflussen die Aggressionen von Schülern

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Lehrer beeinflussen die Aggressionen von Schülern

Unter Beteiligung der ETH hat ein internationales Forscherteam untersucht welche Auswirkung die Beziehung zum Lehrer auf das Sozialverhalten von Kindern und Jugendlichen hat.

Die Studie ergab das ein gutes Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler die Aggressivität deutlich sinken lässt.

Die an der Studie beteiligten Forscher betonten das sie überrascht seien dass eine positive Beziehung zum Lehrer sich so stark, bzw. sogar noch stärker auf das Sozialverhalten der Schüler auswirkt als die üblichen Gewaltpräventionsprogramme.

Ersetzen sollte man die gängigen Gewaltpräventionsprogramme aber nicht waren sich die beteiligten Wissenschaftler einig.  «Diese Programme sind sehr gut und aus unserer Sicht unverzichtbar», ließ sich Studienleiter Manuel Eisner von der Cambridge University in der Mitteilung zitieren. «Unsere Resultate sollten aber in die Lehrer-Ausbildung  und Weiterbildung einfließen, damit macht man effektive Gewaltprävention.

Die aus der Schweiz und Amerika  stammenden Forscher verwendeten Daten von mehr als 1400 Züricher Schülern aus der Langzeitstudie „z-proso“.  Diese Schüler wurde ab ihrem Schuleintritt im Jahr 2004 regelmäßig befragt.

Ergebnis: Im Durchschnitt verhielten sich die Schüler mit einem guten Verhältnis zur Lehrerin oder zum Lehrer um 38 Prozent weniger aggressiv als ihre jeweiligen „Kontrollpersonen“ mit einem schlechten Lehrer-Schüler-Verhältnis.

Die gute Beziehung zum Lehrer stärkte das soziale Verhalten um 18 Prozent, wie man dem Bericht der  Wissenschaftler im „Journal of Youth and Adolescence“ entnehmen konnte.