Lehrer waren Respektpersonen

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Lehrer waren einmal Respektspersonen

Die Älteren unter uns werden sich erinnern: Wenn der Pfarrer, Bürgermeister oder Lehrer durch den Ort spazierte dann blieb die Jugend stehen, grüßte artig und zeigte bestmögliches Benehmen. Ein solches Verhalten findet sich heute bestenfalls noch vereinzelt und meist im Süden unserer Republik. Je nachdem wo man hinkommt dann schon eher für den Pfarrer des Ortes…
Spätestens nach dem 1995, seinerzeit noch als Ministerpräsident von Niedersachsen, Gerhard Schröder die Lehrer als „faule Säcke“ bezeichnete wissen wir wie es um das Ansehen und den Respekt gegenüber den Lehrern bestellt ist.
Diese unguten Vorzeichen führen auch dazu dass immer weniger junge Leute den Lehrberuf ergreifen mögen, denn Hand aufs Herz, wer will schon gerne als „fauler Sack“ gelten?
Nicht einmal der, der wirklich einer ist!

Dabei sind  Lehrer extrem gefordert. Von Lehren wird erwartet das Sie Erziehungsberater, Sozialarbeiter und Psychologe sind.

Bezüglich solcher Vorurteile muss eine Wende, ein Umdenken stattfinden damit unsere Lehrkräfte wieder zu „alter Form“ zurückfinden können.
Es kann und darf zum Beispiel nicht sein das ein Lehrer immer generell für das Versagen der Schüler in der Schule verantwortlich ist. Sicher, er hat ein hohes Maß an Verantwortung, aber es liegt nicht nur seinem Einfluss was aus den unterrichteten Schülern wird. Hier tragen das soziale Umfeld und insbesondere die Familie mit ihrer Erziehung einen großen Anteil am Werdegang der Schüler. Es ist nicht damit getan dass ein Lehrer immer nur voller“ Verständnis“ für die Schüler ist.
Manchmal muss man eben auch bestimmte Konsequenzen ziehen und diese Konsequenzen müssen dann auch von den Eltern mitgetragen werden um einen Schüler wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Geschieht dies nicht, so verändert sich auch nichts,  denn ohne Konsequenz für negatives Handeln lernt niemand mehr Verantwortung zu tragen und zu übernehmen.

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