Lehrer wieder wertschätzen

Deutschland braucht gut Lehrer – ohne Frage.

Welchen Stellenwert die „ Bildung“ in einer Gesellschaft geniesst zeigt sich aber vor allem an der Wertschätzung die man  Lehrerinnen und Lehrer entgegenbracht.

Eigentlich müssten die Arbeitgeber großes Interesse daran haben, Bezahlung und Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte deutlich zu verbessern, sagte Marlis Tepe, die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Aber in  den Medien konnte man doch lesen das einges angestossen wurde, oder?

Die CDU-Landtagsfraktion forderte z.B. das es in Zukunft mehr unbefristete Vollzeitstellen und eine Rückkehr zur Verbeamtung gibt um dem Lehrermangel in Thüringen zu begegnen.

Eine Verbeamtung der Lehrer in Thüringen soll ab 2017 wieder möglich sein.

In Sachsen gibt es seit dem 1.01.2017 mehr Geld für  Referendare und Lehramtsanwärter. Voraussetzung dafür ist das sie sich nach einem erfolgreichen Abschluss für vier Jahre verpflichten als Lehrer in Sachsen zu arbeiten.
Oberschullehrer sollen  ohne die bisher übliche vierjährige Wartezeit in die Entgeltgruppe 13 eingestuft werden.

Auch soll in Zukunft Mehrarbeit (auch Vertretungsstunden) finanziell voll vergütet werden.

Der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Gewerkschaft dbb Beamtenbund und Tarifunion  möchten aber mehr für Deutschlands Lehrer erreichen.

Deshalb sind bei den Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder  Lehrer und Lehrerinnen stark vertreten. Es geht immerhin um eine Lohnforderung von 6%
Die  Gewerkschaften fordern deshalb das es in Zukunft, genau wie bei Bund und Kommunen, eine zusätzliche Entwicklungsstufe 6 in den Entgelttabellen.

„Wir müssen ein Zeichen für den Berufsnachwuchs setzen. Es ist ein Irrglaube, dass ein Einsteiger nur auf das Anfangsgehalt schaut.“ Da in Sachsen Lehrer nicht verbeamtet werden, bewirbt sich kaum noch jemand  aus anderen Bundesländern, sagt der Landeschef des Sächsischen Lehrerverbands des Verband Bildung und Erziehung (VBE) Jens Weichelt.

Aber es gibt ein  Problem: Mehr Wertschätzung für die rund 200.000 angestellten Lehrer in Deutschland würde sehr teuer für die Länder.

Aber das z.B. angestellte Leher oft  niedrigere Einkommen haben als ihre verbeamteten Kollegen ist auch nicht mehr tragbar, denn die Verdienstunterschiede liegen zwischen 100  – 400 Euro monatlich. Deshalb fordert die G Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die komplette Gleichstellung.