Eigenbehalte
Bei Eigenbehalten handelt es sich um Aufwendungen die der Versicherte aus eigenen Mitteln im Sinne von gut Zahlungen oder selbst Beteiligungen zu tragen hat. Dies ist abhängig davon ob diese von Seiten der zuständigen Beihilfestelle oder des jeweiligen privaten Krankenversicherers vereinbart, bzw. gesetzlich festgelegt sind. Gerade im Bereich der privaten Anbieter sollte man sehr genau darauf achten ob diese Selbstbeteiligungen/selbst behalte nicht besser ausgeschlossen werden da sich die Beträge im Falle einer ernsthaften Erkrankung stark addieren können.

Eigenkapitalquote PKV
Die Eigenkapitalquote einer PKV zeigt jene finanziellen Eigenmittel im Unternehmen an, die bei Notwendigkeit kurzfristig eingesetzt werden können.

Einbettzimmer
Das Einbettzimmer zählt zu den sogenannten Wahlleistungen und ist nicht automatisch Bestandteil des Versicherungsschutzes. Bei den privaten Anbietern muss in aller Regel dieser Tarifbaustein separat und ausdrücklich beantragt werden damit hier eine entsprechende Erstattung (Einbettzimmer, Zweibettzimmer, wahlärztliche Behandlung) erfolgt. In einigen Bundesländern ist es erforderlich den Abschluss eines solchen Tarifs innerhalb von sechs Monaten nach Eintritt der Beihilfeberechtigung bei der zuständigen Beihilfestelle anzuzeigen. Für die ergänzende Leistung der Beihilfe in diesem Bereich wird dann auch von der Beihilfestelle hierfür ein separater Beitrag erhoben.

Einkünfte bei der Pflegeversicherung
für die Beitragsermittlung bei der Pflegeversicherung werden die gleichen Einkünfte zur Berechnung herangezogen die auch für die Ermittlung sonstiger Sozialabgaben werden.

Einschränkung der Leistungspflicht
D
ie Einschränkung der Leistungspflicht, im Sinne der privaten Krankenversicherer, bezieht sich in den meisten Fällen auf verschwiegene Vorerkrankungen die den Versicherer bedingungsgemäß von der Leistungspflicht entbinden. Es ist daher ratsam schon bei Antragstellung gründlich alle erforderlichen Gesundheitsfragen durchzugehen und im Zweifel den Berater zu fragen welche Bereiche angegeben werden müssen und in welchem Umfang.

Eintrittsalter
Das Eintrittsalter bestimmt beim Eintritt in die Private Krankenversicherung, neben dem Gesundheitszustand, die Höhe des Beitrages.

Ende der Versicherungspflicht
Das Ende der Versicherungspflicht ist für Arbeitnehmer eine jener Voraussetzungen, die zur Versicherung in der privaten Krankenversicherung berechtigen.

Entbindung von der Schweigepflicht
Die Entbindung von der Schweigepflicht bildet die grundlegende Voraussetzung für das Zustandekommen einer  privaten Krankenversicherung, da der Versicherer ohne die Auskunft eines behandelnden Arztes weder seine Leistungspflicht, noch den Leistungsumfang prüfen kann. Ohne die Entbindung von der Schweigepflicht kommt somit kein Versicherungsvertrag zustande.

Entbindungsgeld
Privat versicherte Frauen können mit der Krankenversicherung ein Entbindungsgeld vereinbaren. Dies dient der Kostenabdeckung sämtlicher Entbindungskosten. Achtung: Nicht alle privaten Versicherer bieten ein Entbindung Geld!

Entbindungspauschale
Bei der Entbindungspauschale handelt es sich um einen fest vereinbarten Betrag, welchen Frauen bei einer Entbindung von der PKV ausgezahlt bekommen. Achtung: Nicht alle privaten Versicherer bieten eine Entbindungspauschale!

Entgeltfortzahlung
Eine Entgeltfortzahlung bezeichnet die Pflicht  des Arbeitgebers  den Arbeitnehmern bei einer Erkrankung oder auch an gesetzlichen Feiertagen das Gehalt weiter zu zahlen. Wichtig ist das es für Beihilfeberechtigte eine solche Leistung von ihren Dienstherren nicht gibt. Diese ist in den meisten Fällen, aufgrund der hohen Absicherung der Beamten, auch nicht erforderlich. Es kann jedoch Sinn machen den Versicherungsschutz durch die private Kasse mit einem Krankenhaustagegeld oder einem Genesungsgeld zu ergänzen.

Entziehungsmaßnahme
B
ei den meisten privaten Krankenversicherern sind Entziehungsmaßnahmen nicht Bestandteil des Versicherungsvertrages. Bitte vergewissern Sie sich vor Vertragsabschluss über diesen Leistungspunkt und vergleichen Sie genau welche Leistungen ihr Versicherer zu bieten hat. Da diese Maßnahme recht kostenintensiv ist kann es Sinn machen hier im Zweifel auf einen anderen Anbieter zu wechseln.

Ergänzungsversicherung
Eine Ergänzungsversicherung kann als private Zusatzversicherung zu der Krankenvollversicherung den bestehenden Versicherungsschutz ergänzen.

Erhöhung des Versicherungsschutzes
Die Erhöhung des Versicherungsschutzes ist in aller Regel möglich, jedoch abhängig vom Gesundheitszustand der versicherten Person. Der Beihilfeberechtigte ist gut beraten wenn er bereits bei Vertragsabschluss darauf achtet dass der Versicherer ein sogenanntes „Optionsrecht“ bietet. Das Optionsrecht gewährt ein Tarifwechselrecht ohne erneute Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten. Dies kann insbesondere dann wichtig sein wenn man zunächst einen etwas geringen leistenden Tarif wählt, dann schwer erkrankt, und nun bessere Leistungen in Anspruch nehmen möchte.

Ersatzleistungen Krankenhausaufenthalt
PKV-Versicherte können während eines stationären Aufenthaltes statt der zugesicherten Leistungen auch Ersatzleistungen beim Krankenhausaufenthalt erhalten.

Erschwerung in der privaten Krankenversicherung
Sofern der Versicherer einen Antrag auf private Krankenversicherung nicht zu den tariflich festgelegten Konditionen annehmen kann (zum Beispiel Risikozuschlag wegen bestehender Vorerkrankung) spricht man von einer Erschwernis. Der Versicherer prüft den Versicherungsantrag und wird bei Feststellung einer Erschwernis entweder eine Gegenangebot mit einem Risikozuschlag unterbreiten oder aber den Antrag auf Versicherung ablehnen. Sofern der Versicherer ablehnt kann sich ein Beamter der erstmalig verbeamtet wird (dies gilt ausdrücklich nicht für Beamtenanwärter) auf den Annahmezwang berufen den einige Versicherer anbieten. Hierbei wird auch mit schwerer Vorerkrankung ein Versicherungsantrag Zustandekommen, jedoch darf der Versicherer hier maximal einem Risikozuschlag von 30 % erheben, muss allerdings keinerlei Wahlleistungen anbieten. Es bleibt in einem solchen Fall zu prüfen ob andere Anbieter ein besseres Angebot unterbreiten. Falls Sie eine Vorerkrankung haben helfen wir Ihnen hier in diesem Fall gerne weiter, bitte rufen Sie uns an: 0800/5862553.

Erstbeitrag PKV
D
er erste Beitrag zur privaten Krankenversicherung ist zwingend für das Zustandekommen des Vertrags zwischen Versicherungsnehmer (Beihilfeberechtigte) und Versicherungsunternehmen erforderlich.

Erziehungsgeld
Bereits 2007 wurde das Erziehungsgeld durch das Elterngeld abgelöst. An Erziehungsgeld wird somit nicht mehr gewährt.

Erziehungsurlaub
Der Begriff Erziehungsurlaub ist nicht mehr gültig und  wurde durch die Elternzeit abgelöst. Arbeitnehmer werden während dieser Zeit von der Arbeit freigestellt.

Lexikon zu Beihilfe und Krankenversicherung von A-Z  …hier

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