Prüfungsangst – Tipps

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Prüfungsangst – Tipps

 

Der Klassiker: Prüfungsangst, wer kennt sie nicht?

Schwindelgefühe, das Herz rast wie wild…ein pochender Puls im Ohr während einem die Schweißperlen über den Rücken jagen – dazu nur ein einziger Gedanke: weg hier!

100% abstellen lassen sich diese Körperreaktionen nicht, der Körper gerät in eine Stresssituation die – und das ist das Gute- auch förderlich sein kann. Sie helfen uns fokussiert zu sein und die Wichtigkeit der Situation anzuerkennen.
Nimmt die Angst überhand, sollte man Entspannungsübungen ausprobieren und sich darauf fokussieren was man kann und Vertrauen in sich fassen.

Aber: Prüfungsangst hat auch viel mit der persönlichen Einstellung zu tun. Oft lässt man sich selbst zu sehr unter Druck setzen, dieser Druck und die hoch gesteckten Erwartungen kommen meist auch von den Eltern. Meist ist das bestehen oder nicht bestehen einer Prüfung nicht so ein wichtiger Meilenstein im Leben wie man in der gegenwärtigen Situation annimmt.

Aktuelle Hochschul-Studien besagen, dass 40 Prozent der Studierenden unter starker Prüfungsangst leiden – und noch einmal sei dir gesagt: diese Angst ist zu einem gewissen Grad sogar Leistungssteigernd. Sie setzt im Körper die Hormone Adrenalin und Kortisol frei und sorgt dafür, dass sich deine Pupillen weiten, dein Puls sich beschleunigt, deine Sauerstoffversorgung und Denkleistung verbessert werden und so stehen dir sämtliche Energien zur Verfügung um Spitzenleistung zu erbringen.

Von Maria Callas, der Spitzensopranistin des letzten Jahrhunderts ist bekannt, dass sie sich vor jedem Auftritt übergeben musste. Sie war dermaßen nervös, dass sie meinte nicht singen zu können und ihre Stimme brach weg.

Du bist also mit deinen Ängsten nicht allein.

Also Kopf hoch, hier kommen ein paar Tipps, die dir den Umgang mit deiner Angst vereinfachen:

 

1.Bleib gelassen!

Stell dich der Angst, akzeptiere sie und füttere sie nicht. Sieh auch, dass sie dich in die Lage bringt Höchstleistungen zu erbringen.

Auch wenn die Prüfer mit versteinerter Miene vor dir sitzen, lass dich nicht verunsichern.

Prüfer müssen einen relativ neutralen Gesichtsausdruck bewahren um keine falschen Erwartungen zu wecken.

 

2.Simuliere die Situation

Schnappe dir ein paar Freunde, Kollegen, Familienangehörige und spiele die Prüfung durch. Versuche so ernsthaft wie möglich mit deinen Freunden oder Angehörigen die Prüfungssituation zu simulieren, bleibe mit Ernst bei der Sache auch wenn zwischendurch natürlich der ein oder andere Lacher nicht fehlen darf.

 

3.Stoppe die negativen Gedanken

Dieser Tipp ist ganz simpel: Stoppe die negativen Gedanken.

Wenn das kleine Monster in dir, dich mit negativen Gedanken überflutet, befehle ihm den Mund zu halten. So machst du eine Gedankenumkehr von negativ in positiv zumindestens möglich.

 

4.Austausch

Schäme dich nicht für deine Angst. Den meisten deiner Kollegen wird es nicht anders gehen, und auch sie werden sich freuen über ihre Ängste und Befürchtungen sprechen zu können. Macht euch gegenseitig Mut und gebt euch Hilfestellungen.

 

5.Entspannungsübungen

Nimm dir die Zeit, dich voll auf deinen Körper und seine Bedürfnisse zu konzentrieren, in Zeiten von YouTube ist es ein leichtes, unterstützendes Material zu finden.

 

Viel Erfolg, du schaffst das!