Ausbildung zum Lehrer in Berlin – Vorbereitungsdienst

Lehramtsreferendariat Berlin

Die Ausbildung zum Lehrer im Bundesland Berlin läuft in zwei Phasen:

Die erste Phase wird durch ein Universitätsstudium gebildet, welches mit der ersten Staatsprüfung oder aber einem lehramtsbezogenen Master-Abschluss (so er mit der ersten Staatsprüfung gleichgesetzt ist) endet, welches erfolgreich zum Abschluss gebracht wird.

Die zweite Phase wird durch den Vorbereitungsdienst gebildet. Für die Bewerber und Bewerberinnen dauert der Vorbereitungsdienst einheitlich 24 Monate für alle Lehrämter. Liegt ein lehramtsbezogener Master-Abschluss vor so wird die Dauer für den gehobenen Dienst auf zwölf Monate reduziert, beträgt aber für Lehrämter des höheren Dienstes ebenfalls 24 Monate.
Für den Vorbereitungsdienst der höheren Laufbahn kann eine gleichwertige, praktische Ausbildungszeit aus dem Studium von bis zu zwölf Monaten angerechnet werden.
Der Vorbereitungsdienst findet in der Schule, in Fachseminaren und im allgemeinen Seminar statt. Für die Durchführung und Organisation ihrer Ausbildung ist der Leiter des schulpraktischen Seminars verantwortlich. Dieser ist auch verantwortlich für die Leitung des allgemeinen Seminars und die Vermittlung zwischen Ihnen und der jeweiligen Schulleitung. Von den zu absolvieren den Unterrichtsstunden entfallen zehn auf den Ausbildungsunterricht welchen sie selbstständig durchführen müssen. Sieben weitere Stunden werden für ihre Arbeit in den Seminaren angerechnet 9 Stunden stellen sie der Schule zur Verfügung. Über die Verteilung dieser 9 Stunden entscheidet die Schulleitung. Sie können allerdings für diesen Anteil Teilzeit beantragen.
Zudem haben sie an der Schule auch Verpflichtungen außerhalb des Unterrichts.
Das wären: die Durchführung von Elternabenden, bzw. Elternsprechtagen, die Mitwirkung an schulischen Gremien (Dienstbesprechung, Fachkonferenz, Gesamtkonferenz) und die Mitwirkung bei schulischen Veranstaltungen (zum Beispiel Ausflüge).

Wie auch in anderen Bundesländern sind Referendare für das Lehramt/Lehramtsanwärter nicht als Angestellte tätig sondern beihilfeberechtigt. Ihnen wird somit kein Gehalt, sondern eine Besoldung gezahlt somit entfällt auch der Arbeitgeberanteil für die Krankenversicherung der Beihilfeberechtigte zwischen 50 % und 70 % Beihilfe Ihres Dienstherrn für die Versorgung erhalten. Der Rest muss über eine private Krankenversicherung abgesichert werden.
Es besteht jedoch die freie Wahl zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung, in aller Regel ist allerdings die private Kasse aus wirtschaftlicher Sicht kostengünstiger und bietet bessere Leistung.

Aber Vorsicht: dies gilt nicht für jeden Tarif der angeboten wird, denn zwischen den 43 Anbietern herrscht ein großer Konkurrenzkampf welcher auf dem Rücken der unerfahrenen Dienstanfänger ausgetragen wird.
Aus diesem Grund bieten die Experten von Info-Beihilfe eine kostenlose Onlineberatung zum Thema Krankenversicherung an.
Wir erstellen mit Ihnen gemeinsam ein Profil und erarbeiten welcher Tarif von welcher Gesellschaft für Ihre persönlichen Bedürfnisse am besten passt.
Das Ergebnis dieser Analyse erhalten Sie im Anschluss an unser Gespräch als PDF per E-Mail zugeschickt.
Bei Bedarf nutzen Sie unser Kontaktformular oder rufen Sie unter der kostenfreien Servicerufnummer 0800/5862553 an. Gerne sind wir für Sie da

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