Rente mit 63 und Mütterente für Beamte – das sagt die Bunderegierung

Rente mit 63 , Beamte, Mütterrente

Die Rente mit 63 für Beamte – das sagt die Bundesregierung dazu

Klaus Dauderstädt forderte, dass auch Beamte von der Rente ab 63 profitieren. Der Vorsitzende des DBB Beamtenbund und Tarifunion sagte: „Wir brauchen nicht nur bei den Einkommen eine Parallelität der Entwicklung für Angestellte und Beamte“.

Denn für Beamte gelten bisher die Regeln zum vorzeitigen Ruhestand nicht. Die Bundesregierung weigert sich aber die abschlagfreie Rente mit 63 für Beamte einzuführen.

Die Begründung: „Die gesetzliche Rentenversicherung und die Beamtenversorgung sind zwei nicht miteinander vergleichbare Alterssicherungssysteme.“

Die Mütterrente für Beamte – das sagt die Bundesregierung dazu

Für Kinder die vor 1992 geboren sind erhalten Mütter seit dem 1. Juli höhere Renten. Bisher wird nur in Bayern die Mütterrentenentwicklung auf die Beamten übertragen. Der DBB Chef fordert deshalb das die Berücksichtigung von Kindererziehungszeiten auch den Beamten zu gute kommt.

Die Bundesregierung tut sich mit der Entscheidung schwer und die Stellungnahme des zuständigen Innenministerium lautet „Wir prüfen noch“.

Da dem Staat hierdurch ca. 1 Milliarde mehr Ausgaben pro Jahr entstehen würden, wundert es nicht, dass gefordert wird dann aber den Nachhaltigkeitsfaktor auch für Pensionen zu übernehmen. Der Nachhaltigkeitsfaktor soll auf lange Sicht den Anstieg der Renten bremsen. Die dämpfende Wirkung des Nachhaltigkeitsfaktors fällt umso stärker auf je mehr sich das Verhältnis von Rentnern zu Erwerbstätigen verschlechtert.