Von wegen „Faule Beamte“

Beamte nicht faul
Beamte nicht faul

Das  Wirtschaftswissenschaftliche und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung hat in einem durchgeführten Branchen-Vergleich schon 2014 festgestellt, dass  der öffentliche Dienst deutschlandweit an der Spitze bei der wöchentlichen Arbeitszeit liegt.
Da ein hoher Krankenstand darauf zurückgeführt wurde das der Arbeitsdruck auf die Beamten zu groß ist wurde die Anzahl der Arbeitsstunden teilweise gesenkt.

Arbeitszeit eines Beamten je nach Bundesland sehr unterschiedlich

Beamte in Hessen arbeiten seit August 2017  und in Baden-Württemberg immer noch 41 Stunden die Woche. In Nordrhein-Westfalen arbeiten Beamte ebenfalls 41 Stunden die Woche, allerdings nur bis zum 55.Lebensjahr, dann sind es nur noch 40 Arbeitsstunden und mit Ablauf des 60. Lebensjahres nur noch 39 Stunden die Woche.

Auch in Thüringen wurde ab Mitte July 2016 die Arbeitszeit eines Beamten von  42 Stunden pro Woche auf 40 Arbeitsstunden gesenkt.
In den anderen Bundesländern liegt die Arbeitszeit der Beamten schön länger bei wöchentlich 40 Stunden.

Bundesbeamte arbeiten im Durchschnitt immer noch 41 Stunden pro Woche. (Angaben von dbb).

Das heißt, dass die betroffenen Beamten oft 3 Stunden die Woche mehr arbeiten müssen.

Vor allem Lehrer arbeiten deutlich mehr als 40 Stunden die Woche.

Klaus Dauderstädt , der Bundesvorsitzende  der dbb äußerte sich hierzu einmal wie folgt: „Am Stammtisch wird immer noch gerne auf die „faulen Beamten“ geschimpft. Aber diese Ergebnisse zeigen, dass es sich dabei eben doch um ein stumpfes Vorurteil handelt. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst verdienen Respekt für ihre Leistung.“