Wenn das Alter seinen Tribut fordert

Streifenwagen, PolizeiWenn das Alter seinen Tribut fordert

Im Hauptrevier der Polizei Demmin arbeiten zurzeit 39 Polizeivollzugsbeamte und zehn weitere Beamte bei der Kriminalpolizei. Die Personalstärke sagt jedoch nichts darüber aus wie Einsätze organisiert werden

Hintergrund zur Betrachtung, dieser und anderer Dienststellen, ist ein Vorfall vom letzten Sonntag ein 22-jähriger Mann nutzte seine einzige Chance: scheinbar war es nur noch Routine in in den Streifenwagen zu setzen, welcher ihnen zur Haftanstalt transportieren sollte. Er schubste einen der Polizeibeamten beiseite und verschwand nun zwischen Wohnblocks und parkenden Autos. Dies war nur eine Sache von Sekunden was zur Folge hatte dass die örtliche Polizei, unterstützt von Einsatzkräften aus zwei benachbarten Gemeinden, den man nun bis zum Montag suchte und verfolgte. Selbstverständlich setze die Verfolgung sofort ein, doch während der flüchtige ein durchtrainierter, 22-jähriger Mann war sind viele der Polizisten im Revier Demmin zwischen 48 und 50 Jahren alt. Leider muss man sagen doppelt so alt, aber gegebenenfalls nicht einmal halb so fit.

Zwar besitzen ca. 80 % der Demminer Beamten das Deutsche Sportabzeichen (seit 2011 bis eine Vorschrift für den Dienstsport, 4 Stunden Fitnessprogramm sind pro Monat für die Polizeibeamten vorgeschrieben) laut Kreisgruppenvorsitzendem der Gewerkschaft der Polizei, warum so etwas passieren könne sei jedoch unklar. Es sei alles nach Vorschrift gelaufen und es war nicht damit zu rechnen dass so etwas passieren könne. Der betroffene Kollege sei sehr unglücklich über das Geschehnis, aber dies hätte jedem anderen auch passieren können.

Gut zu wissen dass der Täter, wenn auch mit erheblichem Aufwand, letztlich doch noch gestellt wurde.

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