Kostenabrechnung Beihilfe

Kostenabrechnung mit der Beihilfe

So funktioniert die Kostenabrechnung mit der Beihilfe

So rechnen Sie die Krankheitskosten mit der Beihilfe ab

Eine Erstattung der Krankheitskosten durch die Beihilfe erfolgt grundsätzlich nur auf schriftlichen Antrag bei der zuständigen Festsetzungsstelle. Generell müssen Sie die entstandenen Krankheitskosten durch entsprechende Belege nachweisen. In der Regel genügt die Vorlage von Rechnungsduplikaten oder Kopien, wenn diese beglaubigt oder erkennbar vom Rechnungssteller ausgefertigt sind.

Die Belege zur Kostenabrechung müssen folgende Angaben enthalten:

  • Rechnungsaussteller
  • Behandelte Person
  • Rechnungsbetrag und Rechnungsdatum
  • Spezifikation der erbrachten Leistungen
  • Bei Krankheitsaufwendungen: Diagnose und Zeitraum der Behandlung.

Die verbleibenden Restkosten müssen bei der zuständigen privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet werden.
Für freiwillige Mitglieder der gesetzliche Krankenversicherung erfolgt die Abrechnung über eine Chipkarte bzw. Krankenschein. Anstelle der Sachleistungen und Dienstleistungen können Sie auch die Kostenerstattung wählen.

Privatversicherte müssen die Rechnungen grundsätzlich im Rahmen der Kostenerstattung selbst geltend machen. Hierbei ist das Verfahren analog zur Festsetzungsstelle, jedoch mit meist schnellerer Erstattung der Restkosten. Zusätzlich werden über möglichst vorhandene Beihilfeergänzungstarife auch Kosten für Medikamentenzuzahlung oder Zuzahlungen für Hilfsmittel erstattet.

Einen Onlinevergleich zur privaten Krankenversicherung für Beihilfeberechtigte können Sie hier, bei Info-Beihilfe anfordern.

 

Abwicklung

der Abrechnung von Arztrechnungen
Die Krankheitskosten sind, wie bereits erwähnt, grundsätzlich durch Rechnungen (Belege) nachzuweisen. Für Sie als Beamten erfolgt die Abwicklung so, dass Sie sich als Privatpatient behandeln und eine Rechnung vom behandelnden Arzt ausstellen lassen, die auch privat zu bezahlen ist. Zwecks Abrechnung haben Sie als Beihilfeberechtigter grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

1.)
Sie reichen die Originalrechnung nebst Duplikat zuerst bei Ihrer Beihilfestelle ein. Entsprechende Antragsformulare erhalten Beamte in ihren jeweiligen Dienststellen. Die Beihilfestelle wird die Kopie mit dem Vermerk „Für Beihilfezwecke verwendet“ versehen. Die Kopie wiederum reichen Sie als Beihilfeberechtigter nun bei Ihrem privaten Krankenversicherer ein. Dieser wird im Rahmen des Tarifs die Restkosten erstatten.
2.)
Als Beihilfeberechtigter reichen Sie die Originalrechnung zunächst bei Ihrem privaten Krankenversicherer ein. Dieser wird auf dem Duplikat nun seinen Erstattungsvermerk versehen. Der Beihilfeberechtigte erhält die Kopie zurück und wird diese bei seiner Beihilfestelle einreichen zur weiteren Abrechnung.

Sind beihilfekomplementäre Quotentarife abgeschlossen, ist ein Einzelnachweis durch den privaten Krankenversicherer nicht notwendig. Es reicht aus, wenn der Beihilfeberechtigte beim ersten Beihilfeantrag durch eine Bescheinigung seines privaten Krankenversicherers nachweist, zu welchen Prozenttarifen er und seine berücksichtigungsfähigen Familienangehörigen versichert sind.

Die Beihilfestellen der Bundesländer und des Bundes finden Sie hier: Beihilfestellen

Das Team von Info-Beihilfe sendet Ihnen gerne weitere Informationen zur Restkostenversicherung zu – Info hier

 
 

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2 Kommentare An "Kostenabrechnung Beihilfe"

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Bischoff
Gast

Weshalb dauert die Bearbeitung meiner eingereichten Rechnungen und Rezepte
bei einem Wer von über 1000 € eine derartig lange Zeit.
Bei der krankenversicherung ist länsgt alles abgeschlossen?

uebermoderne
Admin

Hallo Herr oder Frau Bischoff,
wir sind nicht die Beihilfestelle sondern eine Informationsplattform zum Thema Beihilfe und Beihilfeergänzungsversicherung. Bitte wenden Sie sich an Ihre zuständige Beihilfestelle.
Herzliche Grüße von der Nordsee
Lotti Hesse

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