Was zahlt ihr Dienstherr bei Dienstunfähigkeit?

Das zahlt ihr Dienstherr bei Dienstunfähigkeit

Eine Dienstunfähigkeitsversicherung (DU) ist für Lehrer und Referendare besonders wichtig, da Lehrer und Referendare einer hohen psychischen Belastung ausgesetzt sind.

Beamter auf Widerruf (Referendar)
Zahlt ihr Dienstherr bei Dienstunfähigkeit?

§ 5 Abs. 2 BBG

  • Als Referendar werden Sie als Beamter auf Widerruf geführt und haben somit bei Dienstunfähigkeit keinen Versorgungsanspruch.
  • Das heißt, als Referendar werden Sie bei Dienstunfähigkeit entlassen wenn die Ursache der Dienstunfähigkeit in einem Freizeitunfall oder einer Krankheit liegt und werden in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Die rückwirkende Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung bringt wenig da die gesetzlichen Bestimmungen zur Erwerbsminderungsrente entweder nicht erfüllt sind (60 Monate Pflichtbeiträge sind Voraussetzung ), oder aber die Leistung ist marginal.
  • Vom Dienstherren erfolgt hier ausdrücklich keine Leistung!
  • Die gesetzliche Rentenversicherung prüft, inwieweit eine Erwerbsminderung bei Ihnen vorliegt und ob die weiteren Voraussetzungen für eine Erwerbsminderungsrente erfüllt sind.
    Da in der Regel, durch die Dauer des Referendariates von 28-36 Monaten die vorgeschriebene Wartezeit von 60 Monaten nicht erfüllt ist, werden meistens keine Versorgungsleistungen gezahlt.

Einzige Ausnahme: Wenn durch einen Dienstunfall eine Minderung der Erwerbsfähigkeit um mindestens 20 Prozent besteht (Amtsarzt trifft Feststellung), wird ein Unterhaltsbeitrag nach § 38 BeamtVG gewährt, so lange die Schädigung vorliegt.

Beamter auf Probe (Lehrer)

Als Beamter auf Probe haben Sie einen ersten Leistungsanspruch.

  • Diesen Leistungsanspruch haben Sie als Beamter auf Probe aber nur, wenn Ihre Dienstunfähigkeit auf einen Dienstunfall oder eine Diensterkrankung zurückzuführen ist. Ansonsten gilt das Gleiche wie für den Beamten auf Widerruf. Wenn Sie also in der Freizeit verunglücken haben Sie Pech, denn dann greifen die Regelungen wie beim Beamten auf Widerruf.
  • Das heißt im Falle Ihrer Entlassung wegen Dienstunfähigkeit erfolgt eine Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung.

Eine Absicherung unter 1.200 Euro für Beamte auf Widerruf/Probe ist nicht bedarfsgerecht. Möglicherweise müssen Sie ein ganzes Leben lang Ihren Lebensunterhalt aus den Versicherungsleistungen bestreiten.

Selbst als Lehrer auf Lebenszeit bleibt eine deutliche Versorgungslücke!

Beamter auf Lebenszeit (Lehrer)

§5 Abs. 1 Nr. 1 BBG Dieser Status wird frühestens drei Jahre nach der Anstellung erreicht.

  • Beamte auf Lebenszeit können zwar nicht entlassen werden, jedoch ist die gesetzlich geregelte Mindestversorgung nur ein Grundstock. Erst über die steigende Anzahl an Dienstjahren wird der Anspruch höher.
  • Jeder fünfte Beschäftigte im öffentlichen Dienst erreicht die gesetzliche Regelaltersgrenze nicht. Die Hauptursache für Dienstunfähigkeit waren laut amtlicher Statistik bei jüngeren Beamten Freizeitunfälle. Später liegen der Dienstunfähigkeit in neun von zehn Fällen Krankheiten zugrunde.

Somit bleibt als Empfehlung nur das Sie sich bereits in jungen Jahren gegen das Risiko einer möglichen Dienstunfähigkeit absichern. Dann sind die Beiträge noch bezahlbar und gerade zum Dienstbeginn ist der Bedarf der Absicherung elementar wichtig.
Wichtig ist auch, dass Sie sich nicht nur an den Beiträgen, sondern vielmehr an den Vertragsbedingungen orientieren. Nur wenige Anbieter bieten in den Verträgen eine wirksame Dienstunfähigkeitsklausel an und diese ist der wichtigste Bestandteil des Vertrages.
Unsere Experten helfen… 04455/9489870 [Ihr Ansprechpartner: Herr Hesse]

Neben den notwendigen DU-Klauseln sind auch Nachversicherungsgarantien wichtig. Ihr Bedarf könnte im Lauf der Jahre steigen, Ihre Gesundheit aber mittlerweile gelitten haben. Mit einer Nachversicherungsgarantie können Sie z.B. bei Beförderung, Heirat oder Kindesgeburt den Vertrag an Ihre Bedürfnisse anpassen. Eine neue Gesundheitsprüfung entfällt.
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Lohnt sich eine Dienstunfähigkeitsversicherung für Referendare und Lehrer?

Erkrankungen der Psyche und des Nervensystems sind (so die Studie eines großen Analysehauses), die häufigsten Ursachen für Dienstunfähigkeit von Lehrkräften!
Da der berufliche Stress bei Lehrkräften bereits im Referendariat beginnt stufen Versicherer das Risiko entsprechend hoch ein. Dies hat oft recht hohe Beiträge zur Folge.
Weder Referendare (Lehramtsanwärter ) noch Lehrer, ob nun als Beamte auf Widerruf, Probe oder Lebenszeit, sollten sich dadurch abhalten lassen einen solchen Vertrag zu schließen. Denn letztlich ist zwar die Versorgung als Beamter gut, jedoch steckt hier der Fehler im Detail.

Wichtig für Ihren Versicherungsschutz zur Dienstunfähigkeit

Unser Tipp: Sorgen Sie vor! Ein Spezialist von Info-Beihilfe zeigt Ihnen unverbindlich und kostenlos anhand unabhängiger Onlinevergleiche, worauf Sie achten sollten, welche Kosten entstehen und welche Versicherer für Sie ein Optimum an Sicherheit bieten.

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