Dienstunfähigkeit bei Beamten der Berufsfeuerwehr

Dienstunfähigkeit bei Beamten der Berufsfeuerwehr

 

Dienstunfähigkeit bei Berufsfeuerwehrmitarbeitern

Beamte bei der Feuerwehr haben einen sehr risikoreichen Beruf. Sie sind täglich im Einsatz und gefährden für die Rettung anderer ihre eigene Gesundheit und auch ihr eigenes Leben.
Aufgrund dieser Gefährdung ist es umso wichtiger sich selbst gegen diese Risiken abzusichern da eine Berufs-oder Dienstunfähigkeit sehr schnell passieren kann. Die Absicherung über den Dienstherrn findet nur in einem begrenzten Maße statt. Soweit die Dienstunfähigkeit durch den Dienstherrn festgestellt wird entstehen in den meisten Fällen Ansprüche nach dem Beamtenversorgungsrecht. Dies greift jedoch nicht immer!

Bei Beamtenanwärtern besteht kein Anspruch auf ein Ruhegehalt/eine Pension. Das bedeutet, dass der Beamtenanwärter bei Dienstunfähigkeit aus dem Dienst entlassen wird und einen Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung stattfindet. Da in vielen Fällen noch keinerlei Ansprüche im Rahmen der Mindestbeitragszahlungsdauer vorhanden sind erfolgt von Seiten der gesetzlichen Rentenversicherung keine Leistung. Selbst wenn hier grundsätzlich Mindestversicherungsdauer erfüllt ist werden nur Ansprüche aus der Erwerbsminderungsrente vorhanden sein die in einem so geringen Umfang leistet das hiervon der Lebensunterhalt in keinem Fall bestritten werden kann.

Bei Beamten auf Probe sieht die Versorgungssituation nur geringfügig besser aus. Sofern die Dienstunfähigkeit nicht aufgrund eines Dienstunfalles basiert wird der Beamte auf Probe entlassen und die Versorgung ist analog der Ansprüche des Beamtenanwärters. Bei einem Dienstunfall erfolgt eine Versetzung des Beamten auf Probe in den Ruhestand und er erhält Ruhestandsbezüge. Diese sind jedoch nach der absolvierten Dienstzeit gestaffelt so das in aller Regel die Versorgung nur sehr gering ausfallen dürfte.

Beamte auf Lebenszeit sind besser abgesichert. Hier erfolgt bei der Feststellung der Dienstunfähigkeit generell eine Entlassung. Und der Grund  für die Dienstunfähigkeit hat hier keinen Einfluss auf die Versorgungsansprüche, jedoch gilt auch hier das Prinzip der absolvierten Dienstzeit. Je kürzer der aktive Dienst bis zum Eintreten der Dienstunfähigkeit war desto geringer sind die Ansprüche. Ist der Grund für die Dienstunfähigkeit ein privater Unfall, so erfolgt ein Versorgungsabschlag auf die Ruhestandsbezüge von bis zu 10,8 %.

Feuerwehr im EinsatzFür Beamtenanwärter und Beamte auf Probe sollte eine Dienstunfähigkeitsversicherung ein „muss“ sein.
Das Risiko ist hoch, die Absicherung minimal bzw. nicht vorhanden
. Aber auch für Beamte auf Lebenszeit macht eine Ergänzung der Absicherung durch eine Dienstunfähigkeitsversicherung Sinn. Insbesondere ist darauf zu achten dass es sich nicht um eine Berufsunfähigkeitsversicherung handelt, bzw. ein solcher Vertrag ausdrücklich eine Dienstunfähigkeitsklausel beinhalten sollte.
Für Beamte der Feuerwehr gibt es nur von wenigen Anbietern spezielle Feuerwehr-Dienstunfähigkeitsklausel (die so genannte G-26-Absicherung).
Feuerwehrbeamte sollten also unbedingt eine objektive und unabhängige Beratung nutzen um optimal für den Ernstfall abgesichert zu sein. Die wichtige G-26-Absicherung für die Feuerwehr wird unter anderem auch vom deutschen Werkfeuerwehrverband e.V. empfohlen.

Gerne können Sie unseren unabhängigen Service der Experten von info-beihilfe  nutzen und sich ausführlich über ihre Ansprüche gegenüber dem Dienstherrn und/oder der gesetzlichen Rentenversicherung beraten lassen.
Wir erörtern Ihnen gern die Möglichkeiten einer optimalen privaten Absicherung durch eine Dienstunfähigkeitsversicherung für Feuerwehrleute und erstellen Ihnen einen unabhängigen und kostenlosen Vergleich aller verfügbaren Anbieter.
Rufen Sie uns kostenfrei unter 0800/5862553 an oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

 

 

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