Lehramt – Referendariat nach Bundesländern

Lehramtsreferendariat – Bundesländer

Da Bildung in Deutschland Ländersache ist  bestimmt jedes Bundesland selbst, wie die Ausbildung für zukünftige Lehrer aussieht. Je nach Bundesland ist deshalb das Lehramtsstudium verschieden geregelt.
Einigung besteht nur das sich der zukünftige Lehrer für mindestens zwei Fächer entscheiden muss und dem Studium das Referendariat, auch Vorbereitungsdienst genannt, folgt.
Der Vorbereitungsdienst dauert je nach Bundesland zwischen 12 Monate – 24 Monate.
In unserer Übersicht sind die Anforderungen der einzelnen Bundesländer bezüglich des Lehramtsstudium und Referendariat aufgelistet.

Die Studienseminare, welche in allen Bundesländern im Vorbereitungsdienst als parallele Ausbildung am Studienseminar und an der Schule stattfinden, haben in den Bundesländern unterschiedliche Bezeichnungen:

In Baden-Württemberg  heißen sie Staatliche Seminare für Schulpädagogik.

In Bayern nennt man sie Studienseminare.

In Berlin bezeichnet man sie als Schulpraktische Seminare.

In Bremen lautet die korrekte Bezeichnung Landesinstitut.

In Hamburg heißt es Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung

In Hessen einfach nur Studienseminare.

In Mecklenburg-Vorpommern spricht man von Landesseminaren.

In Niedersachsen heisst es Studienseminare.

In Nordrhein-Westfalen lautet die korrekte Bezeichnung Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung.

In Rheinland-Pfalz einfach nur Studienseminare.

In Saarland bezeichnet man sie als Landesseminare.

In Thüringen bleibt die Bezeichnung Studienseminare.

In Sachsen und Sachsen-Anhalt nennt man sie Staatliche Seminare.

In Schleswig-Holstein lautet die korrekte Bezeichnung Institut für Qualitätssicherung.